Spitzenköche entdecken die Langsamkeit: Beim Sous Vide Niedertemperaturgaren werden vakuumverpackte Speisen schon mal 12 Stunden und länger im erhitzten Wasserbad belassen. Denn guter Geschmack braucht vor allem Eines: viel Zeit.
Die Methode des Vakuumgarens, bei der das Gargut vor Flüssigkeitsverlust geschützt wird und dadurch besonders saftig bleibt, wurde bereits in den 1970er Jahren entwickelt. Einen echten Durchbruch erlangte die Methode Sous Vide allerdings erst in jüngster Zeit. Nachdem Sterneköche wie Juan Amador oder Eckart Witzigmann die Vorteile dieser vitamin- und aromaschonenden Garmethode für sich entdeckt haben, erfreut sich dieser Trend einer stetig steigenden Popularität. Fleisch und Fisch, aber auch viele Gemüse werden beim Niedertemperaturgaren wunderbar zart und saftig gegart. Gewürze entfalten ihr Aroma unter der Schutzhülle auf besonders unvergleichliche und intensive Weise.
Ein Grund für die sanfte Revolution liegt im technologischen Fortschritt. Moderne Sous Vide Geräte garantieren eine wesentlich präzisere und zuverlässigere Temperierung des Wasserbades. Die Sensibilität der Temperatursteuerung liegt bei Werten um 0,1 bis 0,5 Grad Celsius. Eine einwandfreie Erhitzung des Gargutes kann so gewährleistet werden. Die robusten Edelstahlgeräte sind komfortabel zu bedienen und zu reinigen. Eine computergestützte Programmwahl steuert und überwacht die wichtigen Parameter während des Garvorgangs.
Weitere Informationen:
Sous_Vide_-_Grundlagenhandbuch.pdf
Sous Vide TrendTrend Sous Vide-Garen
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